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Schnelles Internet für den Landkreis

Trotz der großen Herausforderungen der Corona-Pandemie für Baden-Württemberg liegt die Förderung von schnellem Internet weiter auf einem Rekordniveau. Für den Breitband-Ausbau erhalten Kornwestheim 480.000 Euro, Vaihingen/Enz 200.000
Euro, Ludwigsburg 160.000 Euro, Korntal-Münchingen 120.000 Euro, Tamm 80.000 Euro sowie Oberriexingen, Sersheim und Schwieberdingen je 40.000 Euro vom Land, teilen die zuständigen Landtagsabgeordneten Dr. Markus Rösler (Grüne), Konrad Epple (CDU) und Jürgen Walter (Grüne) mit.

Insgesamt fließen 1,52 Mio. Euro vom für Digitalisierung zuständigen Ministerium in den Kreis Ludwigsburg. „Internetzugänge, die große Datenmengen schnell übertragen, gehören zu einer modernen Infrastruktur und sind ein zentraler Standortfaktor. Um die erfreulich hohe Nachfrage nach Fördermitteln für den Ausbau bis zur Haustür zuverlässig bedienen zu können, hat die grün-schwarze Landesregierung im Nachtragshaushalt weitere 100 Mio. Euro bereitgestellt. Bis 2021 wird das Land mehr als eine Mrd. Eurofür den Breitbandausbau bereitstellen“, sagt Rösler, der auch Mitglied im Finanzausschuss ist. „Wir freuen uns, dass diesmal so viele Kommunen im Kreis
Ludwigsburg eine Landesförderung für den Ausbau des schnellen Internets erhalten.

Durch die Zusammenarbeit von Kommunen und Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, betont Epple, Mitglied im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. 

Weitere Fördersummen darüber hinaus erhalten im Landkreis Ludwigsburg: 160.000 Euro für Pleidelsheim und jeweils 40.000 Euro für Affalterbach, Benningen, Löchgau, Mundelsheim und Murr. Insgesamt wurden am Freitag 64 Breitbandförderbescheide in Höhe von 44 Millionen Euro ausgehändigt. Von der Förderung profitieren 42 Zuwendungsempfänger in 20 Landkreisen. 

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des baden-württembergischen Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. „Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung“, betont Walter. Aktuell verfügen bereits über 90 Prozent aller Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer möglichen Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Für eine mögliche Übertragungsrate von mindestens 100 Mbit pro Sekunde liegt die Abdeckung bei etwa 83 Prozent.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt.

Die baden-württembergische Landesregierung hat schon seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten
fördert. Ebenso setzt das Land seither auf eine kommunale Infrastruktur und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.

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