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Konrad Epple erneut in den Verwaltungsrat des ZEV gewählt

von links: Konrad Epple MdL, Frau Dr. Martine Mérigeau, Vorsitzende des ZEV und Frau Huguette Zeller, Regionalrätin der französischen Großregion Grand Est und wie Epple Mitglied des Verwaltungsrates

Der Landtagsabgeordnete Konrad Epple (CDU) wurde erneut in den Verwaltungsrat des „Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V“. (ZEV) in Kehl gewählt. Der gemeinnützige deutsch-französische Verein hilft Bürgerinnen und Bürgern in grenzüberschreitenden Angelegenheiten. Der Verwaltungsrat des ZEV ist grundsätzlich paritätisch mit deutschen und französischen Mitgliedern besetzt.

Konrad Epple, der auch verbraucherschutzpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg ist, zeigt sich überzeugt: „Gerade in einer Zeit zunehmender Euroskepsis bietet der grenzüberschreitende Verbraucherschutz, wie ihn das ZEV bietet, eine gute Gelegenheit, den Menschen zu zeigen, was sie an Europa haben. Und jetzt vor den Sommerferien bietet das ZEV zahlreiche Tipps, worauf man als Verbraucher im europäischen Ausland achten sollte.“ Dazu weist Epple zum Beispiel auf die kostenlose Smartphone-App „Mit dem Auto ins Ausland“ des ZEV. hin. Diese App bietet dem Nutzer maßgeschneiderte Informationen für die Reise und eine Checkliste hilft, sich gut vorbereitet auf den Weg zu machen.

Das ZEV wurde 1993 gegründet um die Verbraucherrechte in Europa wahrzunehmen und zu fördern. Jeder kann sich mit Verbraucherfragen in Bezug auf Frankreich kostenlos an das ZEV wenden. Es bietet Hilfe bei allgemeinen Fragen, aber auch bei Rechtsstreitigkeiten mit französischen Unternehmen. Umgekehrt steht das ZEV auch Bürgerinnen und Bürgern aus Frankreich zur Verfügung, wenn Sie Unterstützung bei der Kommunikation mit deutschen Unternehmen benötigen. Darüber hinaus berät das ZEV die Europäischen Institutionen bei Entscheidungen zu Verbraucherfragen.

Unter dem Dach des ZEV arbeiten die Europäischen Verbraucherzentren Deutschland und Frankreich als Ansprechpartner in grenzüberschreitenden Fragen eng mit der eCommers-Verbindungsstelle Deutschland sowie mit dem von Baden-Württemberg initiierten Online-Schlichter zusammen.  Diese Organisationen bieten kostenlose Hilfe bei grenzüberschreitenden Fragen oder bei Streitigkeiten mit einem Händler aus dem EU-Ausland, Norwegen oder Island, sind Ansprechpartner für Anbieter und Nutzer, wenn es um Rechte und Pflichten beim elektronischen Geschäftsverkehr geht oder sind neutrale und unabhängige Schlichtungsstelle bei Streitigkeiten mit einem deutschen Online-Händler.

„Der Europäische Markt wächst immer mehr zusammen. Das ist gut für die Menschen. Allerdings läuft es im grenzüberschreitenden Handel nicht immer rund. Hier setzt das ZEV an.“, so Epple. Wenn zum Beispiel jemand im Spanienurlaub eine teure Kamera kauft, die aber zuhause in Deutschland plötzlich Mängel aufweist, kann er sich an das ZEV wenden um sich beraten zu lassen und gegebenenfalls seine Verbraucherrechte auch in Spanien durchzusetzen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unterstützt das ZEV jährlich mit 110 000 Euro und ist damit Hauptgeldgeber. „Das Geld aus Baden-Württemberg ist hier gut eingesetzt.“, ist sich Epple sicher.

Weitere Informationen zum ZEV finden Sie unter http://www.cec-zev.eu/

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